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18 Ordner voller Rezensionen aus dem ganzen deutschen Sprachraum haben sich seit 1988, seit Erscheinen des ersten Buches, angesammelt. Dieser Pressespiegel hier gibt einen kleinen Einblick.

 

Hinweis:

Die Buchtitel sind aktive Links. Klicken Sie einen an, um an die richtige Stelle in der Pressezitatsammlung zu gelangen.

Unwetter

Liebesbriefe sind keine Rechnungen
Auf dem hohen Seil
CD Vom Fliegen und Wildschweinjagen

Lisa, Paul und Frau Fisch

Dominos Geheimnis

5 winzig kleine Zwerge

CD Anker lichten Segel setzen

Spatz und Schwein
Dinosaurier im Mond
Die Weihnachts-Show
Geschichten vom Roll und vom Ruh

Mama ist gross wie ein Turm
Die Entführung der Welt
Das Haus auf dem Hügel
Das geht doch nicht!
Monsterbesuch!
Die blinde Fee
Das Schubladenkind

CD Rundherum

 

CD Vocal Flight to Beirut (reine Musik-CD)

Zu den (Performance-)Lesungen
Zu den multimedialen Schulhaus-Leseveranstaltungen und Schreibwerkstatt-Arbeit

Zu den Konzerten

 

 

 

 



Unwetter

 

 

 

Unwetter

Unheilvolle Geschichten
Knapp Verlag 2016
Illustrationen Ulrich Zwick
Vorwort Franz Hohler
978-3-906311-16-6

 

 

Das Buch in der Vorschau des Knapp-Verlags

Leseprobe

Auf der Website des Knapp Verlags

"Diese Autorin ist im Grotesken zu Hause, als wäre es der Alltag, und hinter dem Alltag ihrer Personen verbirgt sich stets eine abgründige Welt, die plötzlich ihre Gesetze geltend macht und das Normale zusammenbrechen lässt. Seen und Felswände können zu Geliebten werden, Raben und Krähen zu Feinden, Bäume zu Totengräbern.

Die schwangere Frau, die sich für die Mutter Gottes hält, der Mann, der sich in eine Toilettenfrau verliebt, die er nur einmal antrifft und nie mehr findet, die Frau, die eine Teufelsstatue aus einer Kirche raubt, sie müssen alle einer Kraft folgen, die stärker ist als sie. Diese unvermutet auftauchende Macht kann sich auch über eine ganze Gemeinschaft erheben und ihre rätselhaften Vorboten in der Form von fremden Vögeln schicken.

Durch Brigitte Schärs Geschichten schleichen Alpträume, lodern Feuer, ereignen sich Explosionen, bersten Berge. Doch die düstere Norne ist nicht die einzige Figur, welche diese Geschichten begleitet. Hinter ihr ist noch eine schöne, grosse Gestalt zu erkennen. Es ist die Fantasie. Sie winkt uns, mitzukommen." 

Aus dem Vorwort von Franz Hohler

 

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Do 09.06.2016

 

Bewertung: 5 K= grossartig


Unheilvolle Geschichten
Brigitte Schär: "Unwetter"
Unheimlich und überraschend sind die neuen Geschichten der Schweizer Autorin und Musikerin Brigitte Schär.
Bewertung: großartig
Zum 50. Geburtstag will sich eine Frau einen Mann schenken. Ihre Erotik, ihre sexuellen Bedürfnisse hatte sie offenbar vor Jahren mit der Ehescheidungsurkunde abgegeben. Das will sie ändern, deswegen plant sie dieses Mal kein nettes Fest mit den Freundinnen, sondern einen sinnlichen Abend. "Ihr runder Geburtstag sollte eine runde Sache werden. Dazu gehörte ein Mann, den sie erst suchen musste. Und sie wusste auch schon, wie. El­vira gab rechtzeitig und altmodisch ein Inserat in der Zeitung auf. Ganz klar formu­lierte sie darin, um was es ging. Um ein beidseitiges Geschenk. Freie, kostenlose Zärtlichkeit und körperliche Liebe. Eine intensive Geburtstagsnacht lang, Ganz ohne nachfolgende Verpflichtung. Ohne moralisches Nachspiel."

In den Alpträumen zu Hause
Die Sache funktioniert, sie wählt unter den Männern, die sich melden, den richtigen aus, einen, der am Telefon eine gute Stimme hat und zusagt, eine Frau selbstlos verwöhnen zu wollen. Die Nacht wird schön, der Mann hält, was er versprochen hat, und aus dieser ungewöhnlichen Begegnung wird überaschenderweise eine dauernde Liebe. So weit so gut, - aber Brigitte Schär erzählt keine Geschichten mit glücklichem Ausgang. Das Un­glück lauert auch bei diesem Paar vor der Tür, und als Elvira ein Jahrzehnt später die Sache noch einmal inszeniert, endet das Arrangement tödlich

Überhaupt ist diese Autorin in den Alpträumen zu Hause: Eine alte Frau hat einen selbstlosen Helfer im Haus, der sie schließlich bei lebendigem Leib begräbt; eine glück­liche Ehefrau erkennt plötzlich, dass sich hinter dem liebenswürdigen Gesicht ihres Man­nes vermutlich ein Betrüger versteckt, den es zu töten gilt; eine patente Frau nimmt eine Stelle als Haushälterin in einer Männerwohngemeinschaft an und muss für ihre Neugier - ganz wie im Ritter Blaubart - mit dem Leben bezahlen.

Fantastische Reisen in surreale und gruselige Welten
Es sind groteske und unheimliche Begebenheiten, die den Protagonisten dieser 20 Ge­schichten zustoßen und die Leser verwirren. Da verliebt sich ein gewissenhafter Fi­lial­leiter in eine nicht besonders attraktive Toilettenfrau, der er nur ein einziges Mal be­gegnet und weiß fortan, dass das die Frau seines Lebens war. Eine - mit einem ge­fühls­kalten Lebensgefährten geschlagene -Touristin stiehlt eine Teufelsfigur aus einer Kirche und begegnet dann dem erotisch hinreißenden Satan persönlich. Es kommen bedroh­li­che gelbe Vögel und blutrünstige Krähen vor, unheimliche Nebelschwaden, düstere Kellerräume und eine Schwangere hält sich für die Jungfrau Maria.

Brigitte Schär nimmt uns mit auf fantastische Reisen in surreale und gruselige Welten. Man spürt bei der Lektüre den gleichen schönen Schauer, den man als Kind in der Geister­bahn hatte: Das Grauen ist verlockend und aufregend.

Franz Hohler schreibt in seinem Vorwort, die Autorin sei im Grotesken zu Hause, "als wäre es der Alltag, und hinter dem Alltag ihrer Personen verbirgt sich stets eine ab­gründige Welt. Die plötzlich ihre Gesetze geltend macht und das Normale zusammen­brechen lässt."

Manuela Reichart, kulturradio

auf der RBB-Website

 

 

 

Zum Nachhören

 

 

   Brigitte Schär-Unwetter

Als Gespräch zwischen der Moderatorin der Sendung und der Rezensentin.

 

 

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culturmag.de

auf der entsprechenden Seite

 

 

 

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Vier Rosinen aus der Leipziger Bücherkiste

"260000 Besucher zählte die Leipziger Buchmesse, die vom 17. bis 20. März stattgefunden hat. 2250 Verlage aus 42 Ländern haben eine grosse Vielfalt an Neuigkeiten präsentiert. Giovanna Riolo hat für die FN vier Buchtipps vom grössten Lesefest Europas mitgebracht."

                                              

Freiburger Nachrichten, 19. April 2016

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in "20 Minuten" vom 9. August 2016, auf der Seite Best of!

von Wolfgang Bortlik.

 

 

 

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Eine Analyse von Brigitte Schärs „Unwetter- unheilvolle Geschichten“

 

von Katharina Suter

lic phil I, Studium der Germanistik und Romanistik an der Universität Zürich (1980 – 1987), Literaturwissenschaftlerin

 

Vorneweg möchte ich der Frage nachgehen, warum Krimis so beliebt sind und den LeserInnendas ständige Morden nichts auszumachen scheint, während ihnen schwarze Geschichten – Brigitte Schärs schwarzen Geschichten - viel mehr unter die Haut gehen können.

Krimis: Das ist wohl ein Genre – mit –zig Untergenres zwar – das eben doch recht klare Konturen hat, inhaltlich und formal, und das vermutlich auch nicht allzu weit von der Gattung Mär­chen entfernt ist, die auf typischen narrativen Elementen basiert, die die Leserschaft schon kennt und erwartet. Dazu kommt in Kriminalromanen meist eine kuschelige Erzählperspektive, entweder eine aus der ersten Person, der Ermittlerfigur, oder ganz ähnlich eine personale, wobei in Thrillern dann oft auch noch Kapitel oder Passagen aus der Täterperspektive eingefügt sind, in denen Steigerungen der Gefähr­lichkeit erkennbar sind, die den Grusel bei den LeserInnen noch erhöhen, so dass das grosse Finale dann umso dramatischer wirken kann. Ich vermute, es ist diese Mischung aus Wohligkeit und Geborgenheit einerseits, die das Genre bereitstellt – oft auch durch den aus früheren Romanen bereits bekannten Kom­missar, der sich mit der Leserschaft weiterentwickelt, älter wird, eine Biografie erhält, fast wie ein lieber Bekannter. Andererseits dann eben die Morde, das Kranke oder die niederen Beweggründe des Täters, das Böse, das da draussen lauert, wobei komischerweise gerade Skandinavien mit seinen niedrigen Verbre­chensraten lauter Bestsellerautoren und –autorinnen hervorbringt. Wäre mal interessant zu sehen, ob beispielsweise in Kolumbien auch so gern Krimis gelesen werden… oder vielleicht doch eher Liebes-Te­lenovelas geschaut werden…

Und verglichen mit all dem doch sehr Beruhigenden in Krimis sind Brigitte Schärs Geschichten eben so richtig un­heilvoll. Da ist wenig Distanz zwischen dem Verstörenden und der Figur und ebenso wenig zwischen der Erzählinstanz und der Figur oder den Figuren. Wer erzählt da überhaupt? Und wo sind wir geografisch? Oder zeitlich? Und, vielleicht das Wichtigste in Sachen Verstörung: Können wir LeserInnen der Erzählerin glauben? Oder geht da das nüchterne und auch vertrauenswürdige Erzählen so langsam über in die viel­leicht immer getrübtere Perspektive der Figur, auf die wenig Verlass ist? Ja, vermutlich ist es das: Der Moment, wo das „Normale“ übergeht in das Absurde, das Fremde und Verrückte, ist nicht in allen Ge­schichten deutlich erkennbar, die Stelle nicht klar zu verorten; und so geschieht mit der Leserin vielleicht etwas Analoges wie mit der Figur, sie verstrickt sich in ihre eigene subjektive Wahrnehmung und wird irgendwie einsam mit ihren niemandem mitteilbaren Erfahrungen und rennt so ins Verderben. Na, so düster ist es auf Seiten von uns Leserinnen letztlich dann doch nicht, wir können zurückblättern und zu­rückverfolgen, Bruchstellen suchen und so wieder zu einer gewissen Orientierung finden. Aber davor waren wir dem Verstörenden für eine Weile schutzlos ausgesetzt. Und durch das schlichte und alltägliche Szenario, die vertrauten Vornamen, die simplen Vorgänge und Handlungen ist uns das alles sehr nah, dazu mit vielen Leerstellen, also insgesamt neutral genug, dass sehr leicht auch wir es sein könnten, die da han­deln und scheitern. Brigitte Schär Geschichten beginnen harmlos, sie laden zur Identifikation ein oder zumindest zu einer gedanklichen Parallele zu einer Bekannten oder Schwester oder Tante. – Was ich auch spannend finde, ist die psychologische Seite der Figuren. Sie haben einerseits eine Individualpsychologie, eine Biografie, Gefühle und Stimmungen, sind ängstlich oder anhänglich oder sehnsüchtig, dann haben sie aber noch etwas, das über sie hinausgeht und hinausweist, so ähnlich wie in griechischen Tragödien, Schick­sale, die zu fatalen Taten führen und die die grossen Konstellationen menschlicher Beziehungen archetypisch in Szene setzen, aber in Brigitte Schärs Geschichten scheint diese Psychologie – oder vielleicht eher: Symbo­lik – wenig kalkuliert zu sein, vielleicht nicht einmal bewusst, gewiss nicht den Figuren bewusst, vielleicht aber nicht einmal der Autorin selbst. Da kommen rätselhaft heidnische Elemente vor, Farben oder Gestalten, ein Kind oder ein Geliebter, Naturmotive oder Symbole, Elemente wie Feuer und Wasser und sind unter­irdisch verwoben, ohne dass wir ganz präzis wüssten, wie, und doch hängen sie irgendwie zwingend an der Figur, an Hanna, die Angst und Risiko sucht, die Teufelsfigur aus einer Kirche stiehlt, mit Schwarz und Feuer in Berührung kommt, sich verführen lässt und wie hypnotisiert zuschaut, bis sie vielleicht selbst als Hexe, mit dem Teufel im Bunde, verbrennt, und das in einem schwarzen Zimmer mit dem Namen „End­zeit“, dessen Materialien an Sado-Maso-Praktiken denken lassen. Und hat vielleicht der Teufel selbst, der schöne schwarze Fremde, sein Abbild wieder zu sich geholt? Oder singt Hanna das hinduistische Kaliyuga ein, das letzte Zeitalter, das Zeitalter des Verderbens? Oder sieht sie nun aus der Distanz von zuhause plötzlich dunkle und begehrenswerte Qualitäten an dem bisher eher blassen und ohnehin absenten Hol­ger? Oder ist der Teufel am Ende eine Manifestation ihres Animus, ihres inneren Mannes? – In dieser Hin­sicht sind Brigitte Schärs Geschichten rätselhaft und ich bin ganz froh, dass sie nicht als Kurzgeschichten deklariert sind. Die wären nämlich meiner Ansicht nach kalkulierter, didaktischer, intentionaler, aber vielleicht irre ich mich da ja. Die grossen Gesten am Schluss einiger der Geschichten, der Tanz der Frau im einstürzen­den Haus, das Singen einer Arie angesichts des Brandes, das Durch-die-Luft-geschleudert-Werden oder die grandiosen Finale haben etwas zugleich Visuelles und Absurdes, fast wie wenn Nero zuschaut, wie Rom verbrennt, mit dem Unterschied allerdings, dass Brigitte Schärs Protagonisten mit untergehen. – Aufgefallen ist mir an Brigitte Schärs Sprache der sparsame Einsatz von Adjektiven; selten erlaubt sie uns da mal mehr als eins vor einem Nomen. Ich selbst brauchte lange und ein paar Seminare in Biel bei Martin R. Dean, Ruth Schweikert und Ulrike Ulrich, bis ich begriffen hatte, dass die Sätze ohne diese Schnörkel meist kraftvoller sind. Interessant auch, wie Brigitte Schär das Problem rund um das Erzähltempus Präteritum und dessen Vorzeitig­keit löst; ich konnte da beim Lesen richtig mitleiden und dachte an die plumpen mehrteiligen Prädikate, die das Plusquamperfekt mit sich gebracht hätte, wenn die Autorin sie nicht vermieden und nach dem ersten Verb im Plusquamperfekt (schon der Begriff klingt plump und mehrteilig) dann ins so viel leichtere Präteritum gewechselt hätte. – Was die Gattung angeht: Ich dachte schon länger daran, dass Brigitte Schär Geschichten viel­leicht in Richtung Sage oder Legende gehen, dabei weiss ich gar nicht genau, weshalb ich diesen Eindruck habe, denn die offensichtlichsten Gattungskriterien treffen ja nicht zu. Zudem wären Sagen und Legenden geraffter erzählt und von einem ferner gelegenen Erzählstandort aus, während Brigitte Schärs Erzähler auch oft nah an die Figuren heranzoomen. – Wenn ich jetzt so daran bin, die Geschichten zu analysieren, und gerade denke, man müsste vielleicht auch einmal die Zeitstruktur unter die Lupe nehmen, dann kommt mir die Idee eines Brigitte-Schär-Texte-Generators. Das wäre ein Programm, das man mit all den Daten wie durchschnittliche Satzlänge, Häufigkeit bestimmter Konjunktionen, Ablaufformel typischer narrativer Elemente etc. füttern würde und heraus käme, tatataaa! …eine Geschichte von Brigitte Schär. Ob sie dann allerdings die dunkle, geheimnisvolle Unterfütterung hätte wie diese Geschichten?

 

 

 

 

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Schweiz am Sonntag, 29.Mai 2016

Faksimile
Eben gelesen:«Unwetter»
Monique Roth

Eveline Moser ist Bibliothekarin in Dietikon sowie Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Sie liebt skurrile Geschichten und schwarzen Humor. Heute stellt sie uns ihr derzeitiges Lieblingsbuch vor: «Unwetter – unheilvolle Geschichten» der Schweizer Autorin Brigitte Schär.

Warum haben Sie zu diesem Buch gegriffen?

Eveline Moser: Endlich wieder ein Buch von der Meisterin der Kurzgeschichten, so freute ich mich, als ich von der Neuerscheinung erfuhr. Schon ihre früheren Bücher, wie beispiels-weise «Liebesbriefe sind keine Rechnungen», haben mich fasziniert.

Wurden Ihre Erwartungen an das Buch erfüllt?

Ja, voll und ganz. Brigitte Schär bietet uns wieder eine Palette verschiedenen Geschichten. Mit ihrer prägnanten und bildhaften Sprache lässt die Autorin ihre Leser bereits beim ersten Satz mitten in die Geschehnisse eintauchen. Was harmlos beginnt, nimmt plötzlich eine unheilvolle oder groteske Wendung. Für Spannung ist gesorgt, da das Ende nicht absehbar ist.

Warum haben Sie zu diesem Buch gegriffen?

Die Geschichten beschreiben alltägliche Lebenssituationen, meistens zwischenmenschliche Beziehungen: Eine Frau wünscht sich nichts sehnlicher als ein Kind. Die Schwanger-schaft endet aber in einem Albtraum ... Anna fährt mit Martin in ein abgelegenes Bergtal. Plötzlich stürzen gewaltige Wassermassen vom Himmel ... Drei Freundinnen warten jeden Morgen an einer Ampel auf Grün. Dort fahren immer Rollstühle aus der entgegengesetzten Richtung vorbei. Der Anblick der Frau im Rollstuhl, gefolgt von einem Kind, das auch im Rollstuhl sitzt, ist mehr als auffällig. Fehlt nur noch, dass auch der Vater im Rollstuhl sitzt… Und Lisa findet in ihrem ungewöhnlich schweren Rucksack einen Säugling. Zwar atmet der Kleine noch, ist aber schon ganz blau. Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten.

Wem würden Sie dieses Buch empfehlen?

Leserinnen und Lesern, die Krimis und Thriller lieben, und die gerne in die psychischen Abgründe der Menschheit blicken. Allen, die täglich ihre wohldosierte Portion Schauer brauchen. Die Geschichten sind nichts für Zartbesaitete.

Brigitte Schär, «Unwetter – unheilvolle Geschichten», Knapp-Verlag, Olten

 

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«Brigitte Schär: Surrealistische Geschichten mit Satire und schwarzem Humor»

Unheilvolle und unberechenbare Geschichten, die unter die Haut gehen, gekonnt geschrieben, mit leiser Ironie und melancholischem Humor, die ereignisreich spannend, atmosphärisch, dramatisch, sarkastisch, skurril und mysteriös ins Leben einbrechen. Ein Geheimtipp!

Literatur&Kunst/ a magazine of literature + art, Nr. 60 05/2016

 

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Auswahl von schriftlich formulierten Meinungen von passinonierten und von professionellen LeserInnen. Zum Teil veröffentlicht auf den Websites von Online-Buchhandlungen

 

Eine erschreckende aber auch sehr vitalisierende Lektüre. Brigitte Schär schaut bei diesen Frauenfiguren in ihren Geschichten sehr genau hin. Das ist nicht immer angenehm aber auch aufregend. 

R. H.
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Ich finde diese Geschichten bemerkenswert in dem Sinne, dass ich vermute, sie haben etwas mit der Doppelbödigkeit der Schweiz zu tun, ihrer Neigung, eher alles zu beschönigen, unter den Teppich zu kehren und eben nicht Klartext zu reden, was mich zuweilen auch auf die Palme bringt. Gerne und umso lieber liest man dann Stories, wo alles aus dem Ruder läuft, was überhaupt möglich ist… ganz schön schräg also…
Ich würde sie im besten Sinne als surrealistisch bezeichnen! Das trifft von mir aus gesehen den Kern der Stories…

I. I.
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Ich hatte mir „Unwetter“ von Brigitte Schär bestellt und war schon sehr gespannt! Der Text dazu und die Kritiken zu dem Buch, die ich bisher gelesen hatte, klangen super! Dann hatte ich das Buch bekommen. Es sieht sehr schön aus mit dieser Kartonage. Ich war wirklich gespannt auf die Lektüre. Ich habe das Buch in eine einsame Waldhütte mtgenommen, wo ich mir ein paar Tage digitale Auszeit verordnet hatte . Das mache ich immer mal wieder, dass ich einfach komplett alles ausschalte und in die Ruhe gehe, um wieder neue Energie zu tanken. Eine Woche lang kein Internet & Co. Da freue ich mich jeweils besonders aufs Lesen! - Ja, das Buch von Brigitte Schär war die ideale Lektüre! "Unwetter" ist der absolute Hammer, bin begeistert, die Geschichten sind einfach nur klasse und super geschrieben!
C. L.
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Das neue Buch "Unwetter" von Brigitte Schär ist ein anregendes und spannendes Buch und richtig gut gelungen. Die Geschichten sind stark und aussagekräftig und Franz Hohler hat einen ausgezeichneten Text beigesteuert. Das ganze Buch macht einen ausgezeichneten Eindruck, vor allem auch der Umschlag, sehr schön! Das Ganze ist hervorragend gelayoutet, gutes Text-Bild-Verhältnis. Auch die Illustrationen sind beeinduckend! Gratulation, das wird ein Bestseller. Es sollte in jeder Buchhandlung aufliegen.

M. S.

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In Franz Hohler Vorwort zu „Unwetter“ heisst es: «Brigitte Schär ist im Grotesken zu Hause, als wäre es der Alltag». Doch was ist das Groteske und was ist das Normale? Wer den Blick auf das Unerklärliche nicht hat, zimmert sich eine funktionierende erklärbare Welt zusammen. Und es ist doch eigentlich so, dass das vermeintlich zum Normalen und Funktionierenden Erhobene das Erstaunliche ist und dass die künstlich geschaffene Fassadenwelt das leicht Verletzbare ist, weil komplex und mühsam – und vielleicht krampfhaft konstruiert. Die Beschreibung des Groteske dient dazu, die Menschen, die in ihrer zurechtgezimmerten vordergründig funktionierenden Welt leben, aus den Scheinwelten zu wecken. Also ich finde mich in den Welten der Überraschung bei Frau Schär bestens und gern zurecht! Die Geschichten in «Unwetter» sind einerseits bizarr, aber anderseits doch nie richtig bedrückend, denn es scheint etwas vom gnadenlosen Humor durch die Geschichten, der selbst ein bisschen grotesk ist. (Schon damals in den 70er-Jahren musste ich bei Thomas Bernhard immer lachen, als alle ihn düster, tiefgründig und tragisch fanden. Oder bei Shakespeare, wenn die Gestalten gefühlte Stunden lang sterbend über die bösen Mordbuben lamentierten.) – Mein Lieblingsgeschichte ist klar «Das Tal». Nichts Logischeres, als einen unerwünschten Kartoffelsack, hier halt eine Leiche, wenn schon in den Kofferraum reingekommen, dann auch wieder zu entsorgen, wenn auch die Hintergründe vorerst unergründlich und später unerwartet sind. - Übrigens: Sehr schön das Vorwort von Franz Hohler!

H. L.

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"Unwetter" finde ich großartig! Das geht so unter die Haut! Ich werde das Buch unbedingt in meine nächste Empfehlungsliste aufnehmen. "Unwetter" entspricht ziemlich genau meinen inneren Wellen, wie es selten bei Büchern der Fall ist. Die Geschichten tun mir wirklich gut, passt gerade perfekt, daher lese ich sie eigentlich immer wieder. 

Ich glaube, gerade dieses Genauer-Hinschauen müssen, zu dem das Buch anregt, tut mir bei diesen Geschichten ganz gut. Ich fühle mich nicht allein mit meinen Ängsten, finde sie sogar spannend, habe vor Augen ein gutes Beispiel dafür, dass man das Genauer-Hinschauen aushalten und etwas sehr Schönes draus machen kann. Ich glaube, dieses Buch hat auch zu der Wende in mir beigetragen, wie ich sie zur Zeit erlebe.

 

G. I.

 

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Liebesbriefe sind keine Rechnungen

 



„Mit ihrem Erzählband für Erwachsene „Liebesbriefe sind keine Rechnungen“ gehört die 40jährige Zürcherin Brigitte Schär zu den Entdeckungen dieses Bücherherbst. ....Das hartnäckige Vorurteil, dass die Schreibenden in der Schweiz nur einfallslos auf ihren eigenen Bauchnabel starren, verkrampfte Selbstgespräche führen und harmlose Bergidyllen beschreiben, lässt sich nicht länger halten. So sind Brigitte Schärs kurz und schnörkellos erzählte Geschichten von atemberaubender Unberechenbarkeit. Und dennoch dem ganz gewöhnlichen Alltag entsprungen.“
Berner Zeitung

„Brigitte Schär spielt gekonnt mit den surrealen Phantasien, mit dem Schrecken und der Lust an diesem Schrecken. Sie führt uns Traumbilder vor, die ebenso wirklich erscheinen wie alltägliche Erfahrungen. (...) Das Vergnügen, das die Lektüre dieser Geschichten bereitet, hat auch damit zu tun, dass wir uns zurückversetzt fühlen in die Märchenwelt unserer Kindheit. Dort ging es ebenso furchteinflössend zu und bereitete ebenso grosse Lust wie Angst beim Lesen. Brigitte Schär ist eine moderne Märchenerzählerin, die uns entführt in das Wunderreich zwischen Wachen und Schlafen, von dem man nie genau weiss, ob man sich danach sehnen oder davor fürchten soll.“
Süddeutsche Zeitung

„Was im Banal Alltäglichen beginnt und ins Traum-, Fabel, ja Märchenhafte abdriftet, erfährt Wendungen, auf die man gespannt hinliest. Grauen und Schrecken lösen sich auf, wenn uns die Autorin auf saftige grüne Wiesen führt, einen Blick in den Sommerhimmel wirft; leichtfüssige Plauderein stürzen die Lesenden unversehens ins Bodenlose. (...) Die Verwandlungen ihrer Figuren erinnern immer wieder an Franz Kafka, nüchtern geschildert, als wären sie das Natürlichste auf der Welt und sind doch von berückender Eindringlichkeit. (....) Ausgezeichnet mit verschiedenen Jugendbuchpreisen, hat Brigitte Schär etwas Wesentliches ins Schreiben für Erwachsene hinübergerettet: die Unmittelbarkeit herbeiphantasierter Realitäten; die Fähigkeit, klar konturierte Bilder zu finden für das, was unter der sicheren Wirklichkeit liegt und die Sinne übersteigt.“
Berner Zeitung

„Schär Band versammelt 19 virtuos inszenierte Nachtstücke, die symbolistisch die Abgründe der menschlichen Seele ausloten und einladen zu kleinen Höllenfahrten durch ein schillerndes Panoptikum menschlicher Absurditäten. Kraft ihrer von sämtlichen Schlacken gereinigten und sich unerbittlich ins Zentrum des alltäglichen Grauens vortastende Sprache, seziert Brigitte Schär mal kalt, mal erschütternd, dann wieder zum verzweifeln komisch das Wesen menschlichen Seins.

Kapriziert auf wilde, vermeintlich verrückte oder aus der Spur des Normalen geratene Charaktere, zieht die Autorin sämltiche Register heutigen, heiter-morbiden Erzählens. Ob der harmlose Krüppel in der Auftaktgeschichte "Das Klavier", der sich seine Pianistenträume am Ende mit dem Blut seiner Geliebten erkauft, oder "Die Ratte", die sich in dem gleichnamigen Stück in den Leib der Erzählerin verbeisst und fortan als scheussliches Anhängsel nicht mehr von deren Seite weicht - stets gelingt es Brigitte Schär eindrucksvoll, das Grauen im Surrealen oder fantastisch Übersteigerten  zu bannen. (...)

Pendelnd zwischen der enigmatischen Verlorenheit eines Franz Kafka und dem spukhaften Treiben eines Edgar Allan Poe widmen sich Brigitte Schärs Texte durchwegs der Groteske. (...) Was in der Abkehr vom Normalen blüht, verweist hier in all seinen Schattierungen und Anläufen auf ein nicht gestilltes Erbarmen; auf eine Amok laufende Hoffnung, die ihre grausamen Register zieht. So erweisen sich Brigitte Schärs faszinierende Wahngeschichten als fulminante Attacken auf unsere Fantasie: 19 Spielarten des ganz normalen Irrsinns, die Sprache geworden ihresgleichen suchen unter den Deutsch schreibenden Erzählerinnen dieser Jahre.“
Facts

„Magischer Irrealismus: Ein ausserordentliches Erlebnis in diesem Bücherherbst sind die Stories der Schweizerin Brigitte Schär, versammelt im Band „Liebesbriefe sind keine Rechnungen“. In 19 kleinen Gängen tischt uns die Autorin ein absurdes Menü auf, das vor skurrilen Einfällen nur so strotzt. Brigitte Schär ist eine Meisterin der Groteske und kann mit diesem Band bedenkenlos in einem Atemzug genannt werden mit Flann O’Brien und Daniil Charms. Der Leser kann sicher sein, dass hier nichts so verläuft, wie er es erwartet; er wird mit immer neuen Überraschungen und Wendungen konfrontiert. Beachtlich ist, dass Schär dabei nie berechenbar wird, sich nicht wiederholt, stets aufs neue den gesunden Menschenverstand hinter sich lässt, um ihre Phantasien in gewagte Höhen aufsteigen zu lassen.“

Macando Edition Eins, Literaturzeitschrift

„Wer die Geschichten liest, muss mit allerhand Grenzverschiebungen rechnen. Und gerade darin liegt die nicht ganz harmlose Verlockung von „Liebesbriefe sind keine Rechnungen“.
St.Galler Tagblatt

„Man fühlt sich an C.G.Jungs Archetypen der Seele erinnert, an Traumsequenzen, die leicht ins Alptraumhafte abrutschen können. Erzählerisch ebenso kühn wie souverän berührt Brigitte Schär das Masslose und Abseitige im Menschen, den Einbruch extremer Gefühle und Leidenschaften in scheinbar wohlgeordnete bürgerliche Lebenswelten.“
Berliner Morgenpost

 

Ganze Rezension:

 

 

 



„Was das Fesselnde, Lesenswerte an Brigitte Schärs auf labyrinthisch verästelten Wegen miteinander verwobenen Geschichten ausmacht, darüber besteht kein Zweifel: Ein lakonischer Tenor, die ausgeklügelte Technik, in einem feinmaschigen Strickmuster, unter äusserster Verknappung der Mittel, ein Optimum an Wirkung zu erzielen.“
Virginia

 

     Ganzer Artikel

 

 

 

"19 verwirrende, komische, schreckliche, vespielte Stories entführen uns in das Chaos unsrer Phatasie. Manchmal stockt beim lesen der Atem, manchmal trägt einem das Gelächter über den Abgrund".

Frau und Familie

 

 

 

 

Donauskurier

 

 

 

 

Wettlesen um den Ingeborg Bachmann -Preis  in Klagenfurt 2001

Zusammenfassung von Dolores Hibler, ORF Kärnten

 

Link zur Bachmann-Preis-Website

 

mehr

 

 

 

 

 

 



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Auf dem hohen Seil





Zu der Geschichte „Der Hirte“ aus „Auf dem hohen Seil“, die abgedruckt ist in „Schweigen ist Schuld“, das 50 Buchverlage unter dem Ad-hoc-Label „Verlagsinitiative gegen Gewalt und Fremdenhass“ gemeinsam herausgegeben haben.
„Eröffnet wird der Band beispielsweise mit einem wundervollen poetisch-allegorischen Text der Schweizerin Brigitte Schär, und an seinem Ende steht nach Beiträgen von Ilse Aichinger, Djuna Barnes, Ludwig Fels, Nadine Gordimer, Gert Hofmann, Giorgio Manganelli, Peggy Parnass, Cecil Rajendra, Gerhard Roth und vielen, vielen anderen jene Friedenspreisrede von Amos Oz, die eigentlich in jeder Schulklasse einmal gelesen werden sollte.“
Bund

„Aus dem Himmel war sie gefallen. Zum Wohle der Menschheit war es nicht. Mit ihr kamen Heuschrecken, Hagel, Flut und Flammen. Sie mordeten, sengten, zerschlugen und ertränkten alles, überall. Der Himmel öffnete sich kein zweites Mal, um sie wieder zu empfangen.“
Die Apokalypse muss auch nicht näher benannt werden, sie wird spürbar, unentrinnbar. In diesen Kleinsttexten ist Brigitte Schär Grossartiges gelungen.“
Luzerner Neuste Nachrichten

 

 

 

 

„Brigitte Schär seziert Mechanismen der Unterwerfung: Sie tut es in Bildern, in märchenhaften Metaphern, und orchestriert den schmalen Band, setzt zwischen die längeren Geschichten Miniaturen. Der Ton ist knapp und leicht sarkastisch. Auch witzig. Kein Flirten mit der Tristesse und der Trivialität. Das lapidare gibt der Sache die Schärfe.“

Basler Zeitung

 

Ganze Rezension:

 

 

Basler Zeitung

 

 

Wochenzeitung WoZ

 

 

 

 

 

Tages-Anzeiger



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CD Vom Fliegen und Wildschweinjagen

 

 



Wer nun nicht jedes Buch der cleveren Autorin lesen mag, wird viele Texte auf der aktuellen CD „Vom Fliegen und Wildschweinjagen entdecken. Der Untertitel „Literarische Lieder tönt es schon an. Das Booklet gibt Gewissheit. Eine prickelnde Angelegenheit. Schon Dagewesenes wird neu interpretiert. Eine interessante Weiterentwicklung. Improvisiert und doch genau geplant sind die Texte mit Stimme, Klavier und allerlei Technischem. Gekonnt und sympathisch vertont. Eine geschliffene und auch subtile Aufnahme, bei der sich genaues Zuhören lohnt.
Taxi

„CD mit ganz eigenem Charme: Mal Wiegenlied, mal melancholisches Gebet, mal Glücksschrei.
Brigitte-Magazin

„Die Stimme der Sängerin kann alles: fliegen, tanzen, weinen, lachen, träumen, hämmern...
Franz Hohler im Vorwort der CD

„Man kann sich dem Sog dieser Literarischen Lieder schwer entziehen...heiter, sinnlich, tiefgründig, dicht, poetisch“
Radio Bremen

 

 

Ganzes Vorwort von Franz Hohler

 

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Lisa, Paul und Frau Fisch

 

 

 

 

 

 

 

Mit herzlichem Dank an Birgit Dankert für das Überlassen der ungekürzten und erweiterten Fassung.

 

 

"Kennt Lisa die Zukunft?"

 

So sehr sehnt Lisa sich nach einem Bruder, dass sie selbst energisch an die Erfüllung ihres Wunsches geht. Erlebte Wirklichkeit und Tagträume folgen von nun an den gleichen Regeln des Erzählens. Da erwartet die überraschte Mutter tatsächlich ein Kind. Kennt Lisa die Zukunft? Unterstützung erhält sie von ihrer geliebten Lehrerin Frau Fisch. Die hat sich merkwürdig verwandelt, fährt einen roten Luxus-Flitzer und lädt Lisa zu Ausflügen ein. Das Meer und Algen-Leckerbissen sind ihr Lebenselixier. Aber das Beste - auch für den Leser - kommt noch. Am Strand gibt es ein Haus, in dem die ersehnten Kinder auf ihr Leben warten. Und hier lernt Lisa ihren Bruder schon einmal probeweise kennen. Als der Kinderwagen vor der Tür steht, kriegt sie ein bisschen Angst vor der Verantwortung der großen Schwester und verwandelt sich schnell selber noch einmal in das Baby mit Kuscheldecke im Kinderwagen.

 

Die vielseitige Schweizer Autorin, der die zweite Wirklichkeit hinter Alltagserfahrungen in vielen Literaturgenres wichtig ist, legt es nicht darauf an, die Übergänge von der Realität in die Phantasie deutlich zu markieren. Sie legt ein Sfumato zwischen Realität und Phantasie, denn für ihre Heldin ist die Entwicklungsphase der magischen Kindheit noch nicht abgeschlossen. Brigitte Schär lässt auf spielerische, unbestimmte Weise Lisa und alle, die ihre Geschichte lesen oder hören, den Zauber der magischen Kindheit erleben: alles könnte möglich sein. Aber Lisa sucht auch Halt. Die Lehrerin verkörpert Zuverlässigkeit und Sicherheit ebenso wie Freiheit, Mut und Abenteuer - eine moderne Mary Poppins, die sich die Phantasie des Mädchens selber schafft. Lisa denkt sich Situationen aus, die ihr helfen. Als der kleine Bruder da ist, kann er sich auf sie verlassen.

 

Die ebenso präzisen wie träumerischen Bildangebote von Jens Rassmus geben dem Text eine zusätzliche Dimension und bringen die eigene Vorstellungskraft auf Trapp. Dazu gehört auch eine Darstellung von Vater, schwangerer Mutter und Kind, die mit wunderbarer Schlichtheit Liebe und Geborgenheit mitteilt.

 

Schär erzählt eine komplexe Kindheitserfahrung kunstvoll in einfacher Sprache - fast ohne Nebensätze. Schon Leseanfänger können sie gedanklich wie technisch bewältigen. Die kurzen Sätze lassen Lisa als kraftvolles Mädchen erscheinen. Die Poesie von Lisas Tagträumen ist vererdet und besitzt fast therapeutischen Charakter, weil Schärs Sprache gerade in der Reduktion die Welt und das Bewusstsein ihrer kleinen Leser instinktiv oder kenntnisreich aufnimmt. In solchen Geschichten hören Kinder mit staunender Genugtuung, dass ihre eigenen Tagträume kein verbotenes Tun sind. Lisas Geschichte bedeutet für Kinder Ermutigung und Entlastung. Wer lesend an ihrer Kraft teilnimmt, ist wieder ein Stückchen weiter gekommen. Jeder findet sich in dem kostbaren kleinen Buch für Leseanfänger zurecht, das aus den Sphären stammt, "in denen das Wünschen noch geholfen hat".

 

Brigitte Schär: Lisa, Paul und Frau Fisch. Mit Zeichnungen von Jens Rassmus

Hammer, Wuppertal 2016; 80 S., 13,90 €

 

Birgit Dankert

 

 

Birgit Dankert war Jurymitglied, zum Teil Juryvorsitzende:
Deutscher Jugendliteraturpreis, Luchs von „Die Zeit“, Rattenfänger-Literaturpreis der Stadt Hameln, Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg, Peter Härtling-Preis für Kinder- Jugendliteratur, Die besten 7 , Hans Christian
Andersen Preis. Sie war Professorin am Fachbereich Bibliothekswesen der Fachhochschule Hamburg und erhielt 2005 die Karl-Preusker-Medaille für ihr bibliothekarisches Lebenswerk. Sie ist regelmässige Rezensentin von „Die Zeit“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In: Buch&Maus 1/16

 

Buch&Maus ist die deutschsprachige Fachzeitschrift des SIKJM (Schweizerisches Institut für Kinder-

und Jugendmedien). Sie erscheint dreimal im Jahr und setzt sich breit mit aktuellen Kinder- und Ju-

gendmedien auseinander.

 

 

 

 

 

In: 1000 und 1 Buch, 8-2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

erschienen am 5.3. 16 in der Gießener und Alsfelder Allgemeinen Zeitung und der Wetterauer Zeitung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Lisa nach Hause kommt, ist ihre Mutter nicht da. Lisa sucht sie, auch vor der Haustür. Da kommt auf einmal Frau Fisch, ihre Lehrerin, in einem roten Sportwagen angeflitzt. Lisa steigt ein und dann brausen sie zum Meer. Frau Fisch taucht kurz unter, dabei wächst ihr ein Meerjungfrauenschwanz. Doch als Lisa ihre Lehrerin am nächsten Tag in der Schule darauf anspricht, schüttelt die den Kopf. Denn sie habe gar keinen Sportwagen und Lisa wohl eine blühende Phantasie. Lisa wundert sich. Aber so wichtig ist das jetzt auch nicht. Denn ihre Mutter hat ihr erzählt, dass sie ein Kind erwartet. Lisa hatte schon gedacht, dass sie immer Einzelkind bleiben würde und freut sich total. Und sie ist sich ganz sicher, es wird ein Junge, und er wird Paul heißen. Lisa macht noch einen lustigen Ausflug mit Frau Fisch und dabei begegnet sie Paul sogar. Lisa ist begeistert. Und dann passieren noch ein paar herrlich verrückte Dinge, bis es endlich so weit ist und ihr kleiner Bruder geboren wird.

FAZ, 27.2.16

 

 

Mama ist schwanger. Lisa, das Einzelkind, bekommt ein Geschwister. Sie freut sich, sie ist aufgeregt und erlebt phantastische Abenteuer, während sie auf die Geburt des Geschwisterchens wartet. WasTatsachen, was Traumsachen und was Wunschbilder sind, ist im neuesten Buch der Zürcher Autorin Brigitte Schär von Anfang an nicht auszumachen. Die zweifarbigen Illustrationen von Jens Rassmus wahren die Mehrdeutigkeit: Seine Figuren wirken alltäglich und glaubwürdig, auch wenn er sie mit leichtem Strich zeichnet. Natürlich drehen sich Lisas Erlebnisse um Kinderwagen und um Paul. Dabei sagt Mama immer wieder, dass sie nicht wisse, ob es ein Bub oder ein Mädchen wird. Schär löst Lisas Ausnahmezustand einfühlend und doch locker auf. Und so bleibt die Phantastik bis zum realistischen Schluss ein Lesevergnügen.
NZZ am Sonntag, 10.April 16

 

 

 

Das 80-seitige Kinderbuch „Lisa, Paul und Frau Fisch“ vom Peter Hammer Verlag erzählt die liebenswerte Geschichte von der kleinen Lisa. Das süße Mädchen erfährt, dass sie bald einen kleinen Bruder bekommt. Lisa kann es gar nicht abwarten, ihren kleinen Bruder kennenzulernen! Doch plötzlich geschehen seltsame Dinge. Denn eine geheimnisvolle Doppelgängerin ihrer Lehrerin Frau Fisch macht mit ihr eine aufregende Fahrt in einem roten Auto. Dabei entdecken sie rätselhafte Orte, an denen seltsame Dinge geschehen. Dort trifft sie sogar ihren zukünftigen Bruder Paul. Die spannende Geschichte von Brigitte Schär begeistert Kinder nicht nur mit dem wundervollen Text, sondern auch den tollen Illustrationen von Jens Rassmus. Kids ab 6 Jahren werden der aufregenden Geschichte gespannt zuhören.
Tausendkind

 

Ich bin von "Lisa, Paul und Frau Fisch" hellbegeistert! Zuerst ob der so positiven und kraftvollen Grundstimmung, welche das Buch ausstrahlt. Dann aber auch ob der so natürlichen Anwesenheit und Beschreibung der Fantasiewelt, die wunderbar mit der Realität verwoben ist, genauso wie es bei glücklichen, gesunden Kindern und hoffentlich auch Erwachsenen im sorgenfreien Alltag immer wieder erlebbar wird, oft nur in kleinen Portionen und nun im Buch als grosses Geschenk.

Ursina Gloor, Schweizer Schulbuchentwicklerin, ehemalige Schulleiterin

 

 

 

 

 

 

 

 



Dominos Geheimnis

 

 

In Basler Biechergugge 02-2015, www.edubs.ch, Bibliothek, Leseföderung

 

 

 

 



5 winzig kleine Zwerge

 

 

5 kleine Zwerge schleichen durch den dunklen Wald. Der Wald ist laut und voller Leben, voller geheimnisvoller Wesen. Plötzlich ein Schatten. Dann ein Schrei. 4 kleine Zwerge … Die Art der Geschichte ist allen bekannt, die Verse spielen mit Verben, die spürbar sind wie in den Heinzelmännchen zu Köln; lustige Wortspielereien. Das Auge aber verweilt bei den Illustrationen, die überraschen. Kräftige Farben und viele Details oder nur Beine mit Füssen des verschwundenen Zwergs. Spannend und immer noch spannender überrollen sich die Reime bis am Schluss endlich die Lösung ersichtlich wird. Eine geniale Symbiose zwischen Text und Illustration!

R. Müller in kklick, Kunstvermittlung Ostschweiz, Nov. 2015

 

 

 

 



CD Anker lichten, Segel setzen!

 

 

Das Multitalent Brigitte Schär hat soeben ein neues Klangwerk veröffentlicht. 21 fanasievolle Geschichten, abenteuerlich spannend und witzig, bei genauerem Hinhören auch tiefsinnig. Wunderschön musikalisch inszeniert, teils von Ruth Bieri und teils von Jürg Schmid. Bei manchen Liedern war die Musik schon komponiert und aufgenommen, als Schär den Text dazu entwarf.
Die Entstehung der CD ist auf Brigitte Schärs Website unter Hallo Kinder ausführlich beschrieben, von der improvisierten Erstaufnahme übers Mischen und Mastern bis zur Konfektion der fertigen Silberlinge im Presswerk.

À propos Kinder: Brigitte Schär ist Literatin, Kinderbuchautorin, Vokalartistin und war Lehrerin. Sie lässt die Erfahrungen und Inspirationen aus all diesen Tätigkeiten in ihre Musik einfliessen. So entstehen vielschichtige, oft märchen- oder traumhafte Geschichten-Lieder, die sich zunächst an Kinder richten und von ihnen verstanden und miterlebt werden, aber auch die grossen Leute zu verzaubern vermögen. Die Musik stammt aus dem Hier und Jetzt, präsentiert sich ebenso fantasie- voll, wie die Texte. Viele akustische Instrumente sind zu hören, dazu kontrastierend Trip-Hop-Beats, Synti-Sounds und allerlei elektronische Effekte. Hörspielartige Einsprengsel unterstützen die Erzählungen. Die tontechnische Produktion ist meisterlich gelungen.

Brigitte Schär und ihre MitmusikerInnen haben also ein sehr ansprechendes Album fertiggestellt, das es wahrlich nicht verdienen würde in den Regalen zu verstauben. Taxi, Nr. 89

 

 


 

Spatz und Schwein

 


"Diese Geschichtensammlung gefällt mir sehr gut. Vor allem die vielseitige Verwendung. Das Kreuzformat eignet sich natürlich ideal wenn Kinder in einer Runde beisammen sitzen. So sehen alle etwas und können sich mit den gegenübersitzenden austauschen. Genau darum geht es. Jeder Klappbogen beginnt mit einer Geschichte, die Spatz und Schwein miteinander erleben. Wie im richtigen Leben gibt es Konflikte, Missverständnisse, Solidarität, Streit und Versöhnung. Nach dem vorgegebenen Anfang bieten sich drei Varianten an, wie die Parabel weitergehen könnte. Es darf gelesen und diskutiert werden. Kinder lernen so, sich ihre Gedanken zu machen, diese zu formulieren, zuzuhören, was andere denken, die eigenen Wahrnehmungen und Wahrheiten zu überprüfen, Kompromisse zu schliessen… Das gefällt mir. Denn die eigenen Erlebnisse prägen das Weltbild bereits sehr früh. Durch diskutieren lernen wir, dass es mehr gibt, als den eigenen Kosmos. Mir gefallen die Bilder sehr gut. Sie sind unaufdringlich und doch sympathisch-freundlich. Nicht überladen und doch voller Ausdruckskraft. Eingesetzt werden können die einzelnen Klappbogen sowohl in der Schule, wie auch zuhause oder in einem Freizeittreff.
Die Ausgabe für Lehrpersonen bietet an, zusätzliche Materialien aus dem Netz herunter zu laden. So auch Aufgaben, die von Kindern am Computer erledigt werden können."
Taxi Nr 100. Magazin für Soziales und Kultur

 

 

 

 

 

Dinosaurier im Mond

(mit Illustrationen von Jacky Gleich)

 

»(...) eignen sich die einzelnen Geschichten ausgezeichnet zum Vorlesen und als Gute-Nacht-Geschichten, lebendige Träume sind da eigentlich vorprogrammiert.«
Eselsohr, Januar 2010


»Brigitte Schär schert sich mit ihren schrägen Geschcihten keinen Deut um das Weltwissen der Vierjährigen. Im Gegenteil, sie stellt die Dinge ordentlich auf den Kopf und setzt voll auf Fantasie (...) Klingt verrückt? Das soll es auch sein. Außerdem ist es witzig und wunderbar anders - dazu philosophisch und klug.«
Frankfurter Rundschau, 10. März 2010




 

 

"Vater, Mutter, die kecke Ich-Erzählerin und ihre zwei Brüder, sie sind eine konventionelle “tolle” Familie, aber weit entfernt von jeglichem Klischee, wie sich’s gehört für ein von Schär und Gleich kongenial geschaffenes Universum. Denn “bei uns weiss man nie mit Sicherheit, wer wer und wer was genau ist”. Das Herkömmliche wird also auf eine Metaebene verschoben – dank dem abendlichen Geschichtenerzählen, bei dem “Ver-rücktes” direkt aus der Familienrealität des elterlichen Arbeits- und kindlichen Schulalltags entsteht.
Die Grenze zwischen Dichtung und Wahrheit ist zwar in allen 11 Geschichten klar definiert, zugleich aber verschmelzen Reales und Fantastisches zu psychisch verdichteten Erfahrungen, schwerpunktartig in ausdrucksvollen Schwarzweissbildern inszeniert, in denen ihre Fantasie Luzi hilft, Sehnsucht, Angst und Frustration schöpferisch zu bewältigen.
Ob die am Geburtstag fehlende Mutter im Drachenbauch beim Kuchenbacken gefunden oder Luzis Lehrerin in ein Rhinozeros verwandelt wird; ob der Sonntagsausflug auf den Meeresgrund führt, die Familie den im Maul eines Mond-Dinosauriers zappelnden Vater retten muss oder Luzi ihre vierjährige Oma auf dem Trapez bewundert: Immer gelingt es den beiden Künstlerinnen, mit skurrilem Humor zwischenmenschliche Spannungen in einer lebendigen und offenen Familiendynamik zu thematisieren und gleichzeitig herrlich zu unterhalten. An uns LeserInnen, alten und jungen, ist es, die psychische Tragweite der Erfahrungen bald schmunzelnd, bald nachdenklich auszuloten."

Denise von Stockar in: Buch&Maus, Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien

 

 

"Oma auf dem Trapez, Die Lehrerin als Rhinozeros, Krankenpflege mit Krokodil, die Rettung des Vaters, der von einem Dinosaurier auf den Mond verschleppt wird, der Basar aus Omamas Koffer - in Luzis Familie ist mehr möglich als das Übliche. Brigitte Schärs neue "verrückte Geschichten" stehen unter dem Titel "Dinosaurier im Mond". In diesen Geschichten ist mancherlei nicht, wie es sein sollte, aber alles so, dass man denkt: wenn es doch nur so bunt, vielgestaltig, verrückt zuginge im Leben und Erleben der Kinder und ihrer Erwachsenen.
Familiengeschichten sind es, die in Brigitte Schärs neuestem Geschichtenband versammelt sind. Glück ist da zu finden - auch das Glück des Lesens! -, Witz und Vergnügen, aber die Geschichten zeichnet auch ein offener Blick auf Fragen der Selbstverständigung aus. Und dies nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene, denen - das ist vielleicht ein besonderes Plus - bei Schär immer noch Phantasie zugetraut wird. Wunderbar vergnügliche, liebevolle, freche Geschichten sind in "Dinosaurier im Mond" zu lesen, aufs Anziehendste bebildert von Jacky Gleich; Geschichten, wie sie nur Brigitte Schär zu erzählen weiss.
Ein tolles Buch zum Lesen, Vorlesen, Schenken."

(Andreas Härter, Professor für Deutsche Sprache und Literatur an der Universität St. Gallen, Okt 2009)

 

"Gerade gestern bekam ich den "Dinosaurier im Mond" in die Hände - mit wärmsten Empfehlungen. Sie haben sich bewahrheitet, denn ich hörte beim Lesen Kinderseelen zu mir sprechen. Das hat mich so gerührt und wieder vor Augen gebracht, in welchen Welten Kinder leben. Und ich verstehe wieder besser, dass ich mir noch mehr Mühe geben muss, den lieben Kleinen Vokabeln oder Zahlen näher zu bringen, wenn sie stattdessen eine so wunderbare Phantasie zur Auswahl haben."

Zuschrift der Lehrerin Frau R. Weber, Bad-Säckingen

 


"Eines der phantasievollsten und skurrilsten Kinderbücher, die mir je untergekommen sind. Wer Spass an abstrusen, spannenden Geschichten hat, die auch sprachlich wundervoll erzählt sind, ist hier bestens aufgehoben. Hauptfigur ist Luzie, die mit oder ohne ihre Familie die seltsamsten Abenteuer erlebt, die immer einen "normalen" Ausgangspunkt haben und sich dann alles andere als normal entwickeln, um dann immer wieder in der Realität zu enden. Meine Tochter war absolut fasziniert und auch mit tat es wirklich leid, als das letzte Kapitel, in dem es noch einmal richtig hoch her geht, beendet war. Gerne würde ich 6 Punkte vergeben....Brigitte Schär schreibt wesentlich besser als Cornelia Funke - und ist völlig zu Unrecht weniger bekannt!!!"

Leserinnen-Rezension in Amazon
Rezension bezieht sich auf: Dinosaurier im Mond: Verrückte Geschichten (Gebundene Ausgabe)

 

 

 

Begründung für die Nominierung für den Kinder- und Jugendmedienpreis 2011 (Short List)

 

 


Die Weihnachts-Show


 

Brigitte Schär (Text) / Jörg Müller (Bilder)

 

 


Mitten in den heißen Sommertagen ist Zeit, die ersten Gedanken an Weihnachten zu verschwenden! An Lebkuchenduft und Schokokekse … Und ans Christkind natürlich. Und da erscheint mitten in diesen heißen Sommertagen tatsächlich ein Bilderbuch vom Christkind. Richtig: Es geht ums Christkind! Wenn auch vielleicht mehr um den Osterhasen… Aber sicher nicht um den Weihnachtsmann! Während einst Peter Rosegger dem Christkind seinen ärmlich-rührenden Platz zwischen Ochs und Esel inmitten alpiner Schneelandschaften zugewiesen hat, wird hier von Brigitte Schär und Jörg Müller Christkinds Sommersitz kurzerhand auf eine Insel im Ozean verlegt, wo es - seiner weihnachtlichen Botschaft ganz entledigt - mit Eis-Cocktail am Beach im Liegestuhl seinen Auftritt im Kalender erwartet. Diese Insel weist überhaupt regen Betrieb auf - gehört sie doch dem Kalendermacher (sic!) und wird folgerichtig von all jenen bewohnt, die irgendwann im Lauf des Kalenderjahres ihren ganz persönlichen Auftritt bei den Menschen haben: Vom Nikolaus bis zu den Eisheiligen. Nur die Schutzengel haben die Lizenz zum ständigen Kommen und Gehen. Und der Osterhase möchte einmal in seinem Leben zum besten Sendetermin so sehr im Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit stehen wie das Christkind …
Jörg Müller lässt in dieser Geschichte den Blick in die Großstadtschluchten mit dem Prospekt-Blick der im Ozean versinkenden Sonne wechseln, mit anspielungsreicher Lust am Detail stellt er die letzten "Wunder" der Menschheit in den Machbarkeitswahn von Kommerz und globalisierten Medien. Nichts ist, wie es scheint. Und wenn die Show stimmt, sind Inhalte kein Problem, sorgt der Osterhase in der Krippe doch für Einschaltquoten.
Nicht, dass wir das nicht schon längst wüssten - dank der 1968er Generation! Aber dieses Bilderbuch, das sich mit lustvoll-bissigem Hinweis vor allem auf das Verschwinden von Inhalten hinter den Marken konzentriert und ganz nebenbei die konsumorientierte Maschinerie des Jahreskalenders - mitsamt dem "Christkind" - als bloße Versatzstücke überführt, ist einfach bestechend gut gemacht.

Inge Cevela

Stube, Studien-und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur

Brigitte Schärs Weihnachtsgeschichte ist eine amüsante, ironische Parodie auf das Fest der Liebe. Dass sie dafür Jörg Müller als Illustrator gewinnen konnte, ist ein Glücksfall. Sein Realismus zeigt einerseits, wie perfekt die Illusionswelt als Ersatz für das Leben gebaut ist, und führt andererseits vor Augen, wie banal die Inszenierungen letztlich sind, denn wir können immer beide Ebenen wahrnehmen: die glänzende Zauberwelt und die Medientechnik, die den Glanz produziert. So besitzen Müllers Bilder Magie und desillusionieren zugleich. Kaum ein anderer Bilderbuchkünstler vermag Perfektion und Brüchigkeit der künstlichen Welten so eindringlich darzustellen.

Weihnachten in der »Truman-Show«
Von Jens Thiele in "Die Zeit"

“Die ganzseitigen Illustrationen von Jörg Müller bringen Brigitte Schärs subversive Weihnachts-Geschichte erst richtig zum Leben. Ihr Realismus und ihre Genauigkeit, ihr Witz und ihr Spiel mit Bildern und Motiven aus der christlichen Kulturgeschichte machen daraus einen Augenschmaus für Gross und Klein – und ein Buch, das, entgegen seinem Titel, fürs ganze Jahr taugt.” (Buch & Maus)

 

 

 

 

 

 

 


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Geschichten vom Roll und vom Ruh

Brigitte Schär (Text), Verena Ballhaus (Bilder)

 



"Brigitte Schär ist Autorin, Sängerin, Performerin. Wenn sie vorliest gehören auch Schreie und Flüstern dazu – oder eben Roll und Ruh. Die beiden Wesen sind lange schon Acteure in Schärs Kürzestgeschichten, die sie Erwachsenen und Kindern vorträgt. „Roll“, sagt das Ruh, „lass uns die Rollen tauschen. Du bist von jetzt an das Ruh, und ich bin du.“ – „Meinetwegen“, sagt das Roll, „Hauptsache, es gibt uns beide!“ Bisher also konnte man die Dialoge hören und sich die Gestalten vorstellen. Jetzt kann man fünfzehn Geschichten nachlesen und im eigenen Tempo geniessen, in einem Buch mit Bildern. Die Illustratorin Verena Ballhaus hat die knifflige Aufgabe mit Bravour gelöst; farblich intensiv, mit konkreten Elementen in symbolisch reduzierten Räumen. Natürlich ist das Roll rund, hat aber auch Beine rundherum, und natürlich wirkt das Ruh fragend und scheu. Den Rollentausch etwa visualisiert Ballhaus auch, indem das Ruh seinen Muff gegen Rolls Handschuhe tauscht. Zwei Arten, die Hände zu wärmen, zwei Temperamente. Aber beide handeln und fragen wie Kinder und fühlen wie Menschen aller Alter. Vielleicht sind das Roll und Ruh auch nur zwei Seelen in einer Brust, und uns deshalb vertraut. Oder doch überraschend? Egal, wichtig ist die Poesie, die ihrer Gegensätzlichkeit und Freundschaft entspringt."

NZZ am Sonntag, 20.8.06, Hans ten Doornkaat

 

Ein poetisches Bilderbuch der Emotionen: Wie Roll und Ruh sich und die Welt entdecken.

Mit den „Geschichten vom Roll und vom Ruh“ haben Brigitte Schär und Verena Ballhaus ein Bilderbuch der emotionalen Stimmungen geschaffen. Die zwei Helden Roll und Ruh erfahren gemeinsam die Welt. Sie sind gänzlich unterschiedlich, einer rollt, einer ruht. Und doch erleben sie miteinander die Angst vor der Dunkelheit. Wie es ist, wenn man böse auf den anderen ist. Was es bedeutet die Nähe, die Wärme des Anderen annehmen zu können. Wie wichtig es ist, das der Andere für einen da ist und wie es ist, wenn der Andere einen verlässt.

Die poetischen Bilder von Verena Ballhaus, zumeist in Collagetechnik, fordern mehr als den schnellen Blick. Diese gestalterischen Kompositionen nehmen den Text durch kleine wiederholende Ergänzungen als Teil des Ganzen auf. Sie sind leichtfüßig, verspielt, führen Geschichten weiter. Sie könnten eigenständig stehen. Durch sie wird dieses Buch zu einem Gesamtkunstwerk."

Hits für Kids, September 06, Hans J. Jansen

Die Poesie dieser Geschichten vom unternehmungslustigen Roll und vom verträumten Ruh sind im besten Sinne alterslos. Sie sind bezaubernd wie eine frische Liebe und weise wie manchmal ein altes Paar. Ein anrührendes Buch, das zudem durch die Illustrationen von Verena Ballhaus aufs Schönste begleitet und erweitert wird.
Susanne Brenner, Saarbrücker Zeitung

Ein anspruchsvolles Bilderbuch, dass sich mit der Zeit erschließt, Quell tiefgreifender Gespräche, das den Vergleich mit Denkbildern von Kafka und Brecht nicht zu scheuen braucht.
Cornelia Tillmanns, Bulletin Jugend & Literatur, Hamburg

Vielleicht sind das Roll und Ruh auch nur zwei Seelen in einer Brust und uns deshalb vertraut. Oder doch überraschend? Egal, wichtig ist die Poesie, die ihrer Gegensätzlichkeit und Freundschaft entspringt.
Hans ten Doornkaat, Neuer Zürcher Zeitung am Sonntag

Die Gesamtinszenierung ist wunderbar geeignet zum Vorlesen, Nachspielen und ins Gespräch kommen.
stube, Wien Empfohlen von Paul Maar in DIE ZEIT, Hamburg

Ausgewählt für die Sonderausstellung der 47. Münchner Bücherschau „Die 100 Besten – neue Kinder- und Jugendbücher“

Das Roll und das Ruh sind so gegensätzlich wie ein Wolf und ein Lamm, und darum mag ihre Freundschaft ein wenig skurril anmuten. Auch dass sie immer wieder bei fast allen gemeinsamen Erlebnissen in Konflikt geraten, deutet eher auf eine schwierige Beziehung hin, aber diese scheint gerade von der Auseinandersetzung zu leben, was die Geschichte zum Modell für echte Freundschaft macht. (…)
Spielerisch vielfältig aufgemischt sind auch die großartigen Illustrationen von Verena Ballhaus, der es gelingt, den Blick der Betrachter auf die freien Darstellungen zu konzentrieren. Man wird nicht müde, die Techniken, Formen und Farben zu bewundern, die aus dem Bilderbuch vom Roll und vom Ruh ein wahres Kunstwerk machen.
vlb, der Bund, Bern

 

 

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Mama ist gross wie ein Turm

 



"Das ist der neue Geniestreich von Brigitte Schär und Jacky Gleich. Schärs Text bezaubert durch schnörkellose Direktheit und Gleichs Illustrationen sind wie Panoramabilder eines Breitwandfilms."
Bonner Rundschau

"Die Eltern des Mädchens haben sich getrennt. Die Mutter ist weit weg. Darum erträumt das Kind sich eine Supermutter, turmhoch und mit Riesenkräften. Weder Text noch Bild zeigen ein trauriges, vom Schicksal niedergedrücktes Kind. Die Betrachter sehen ein energisches, oft lächendels Kind, mit Brille und wehenden Zöpfen. Die Kraft, mit der sie ihr Anderssein positiv umdeutet, ist begeisternd. Die Menschen haben Fantasie schon immer benutzt, sich über schmerzhafte Tatsachen hinwegzuträumen. Dieses Kind wird sich der Wahrheit stellen, - irgendwann, wenn es dazu bereit ist. (...) Werden Kinder die verborgene Ebene erkennen können, in der die Trennung der Eltern, die Abwesenheit der Mutter und die Anwesenheit des Vaters in literarische Bilder von Grösse und Winzigkeit umgedeutet werden? Eher wohl nicht. Doch sie spüren, dass die Bilder Tiefe und Wahrhaftigkeit enthalten und deshalb akzeptieren sie sie. Und auf der reinen Unterhaltungsebene geniessen sie die Vorstellung von einer turmhohen Supermama und eines winzigen Zwergenpapas.“
Bulletin Jugend + Literatur

„Brigitte Schär erzählt konsequent aus kindlicher Ich-Perspektive. Mit einfachen Worten setzt sie komplexe Gefühlsqualitäten in kindgemässe Phantasiebilder um. Einsamkeit und Sehnsucht wirken schwerelos, weil es keinen Zweifel gibt: Mama kommt bald und wird die Schule von Land zu Land tragen, geleitet von ihrem Mädchen."
1001 + 1 Buch

„Fantastisch erdachte Szenen geben der tiefen Sehnsucht nach Gemeinsamkeit unsentimental Ausdruck, den Jacky Gleich mit klaren Linien in bewegte Szenen umsetzt und mit kräftigen Farben füllt. In den witzig turbulenten Bildern in satten Grün-, leuchtenden Blau- und warmen Gelbtönen karikiert sie überzeugend einfach das Aufbegehren eines fantasiebegabten Mädchens. Mit verwegener Leichtigkeit gestaltet sie zusammen mit dem eindrucksvollen Text von Brigitte Schär die Bestandesaufnahme einer kindlichen Existenz, die spielerisch und genau zu Verständnis und Nachdenken führt.

Süddeutsche Zeitung

„Immer noch meinen viele Erwachsene, im Bilderbuch müsse man Kindern doch Hoffnung machen und zeigen, dass Probleme lösbar sind. Aber wenn das in der Realität nicht möglich ist, sind das Beschönigungen, die Kinder letztlich nicht erst nehmen. Literatur wie dieses Buch finden Worte und Bilder für kindliche Not, bieten Verständnis. Kinder können in ihr eigene Konflikte durchspielen - mit dem notwendigen Abstand, dass ja alles nur eine Geschichte ist. Das zaubert Probleme nicht weg, aber es kann ein wenig helfen, mit ihnen zu leben.“
Die Welt

„Kindliche Allmachtsfantasien in tollen Bildern.
Stern

„Konsequent aus Kindersicht berichtet die beherzte Ich-Erzählerin über ihre magischen Fantasien, die ihr Bewältigungsstrategie und Hoffnung zugleich sind.

Kindergarten heute


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Die Entführung der Welt

 



„Brigitte Schär lebt in Zürich. Sie hat viele und schöne Geschichten für Kinder geschrieben. Und jetzt einen richtigen Roman. Ein verblüffender Einfall, der es mit landläufigen Unbegreiflichkeiten - Ewigkeit zum Beispiel oder Unendlichkeit - glatt aufnehmen kann. (...) Die kleine Lena (...) wurschtelt sich neugierig und mit Todesverachtung in ein Höhlensystem hinein, in dem sie ganz wunderliche Wesen antrifft, wie im Wunderland, in dem Alice einst Staunen, Selbstbewusstsein und Gottvertrauen lernte. Aber was Alice nicht sehen konnte, sieht Lena. (...) Kein Wunder kommt allein, hier tritt eines dem anderen so heftig die Hacken ab, dass Lena kaum Zeit hat, sich den Kopf zu zerbrechen. (...) Brigitte Schär hat ein ganz zauberhaftes Buch geschrieben, ein bisschen verträumt, sehr wundervoll, hübsch frech, herrlich fantasievoll."
Tages-Anzeiger

„Die Vorbilder, die hier eingeflossen sind, könnten ein Seminar zur Weltlitaratur füllen: Die Giganten stellen die Verbindung zu Homers „Odyssee“ her, wo sich der Titelheld gegen Polyphem behaupten muss. Lenas Gang ins Dunkel ähnelt Jules Vernes Reise zum Mittelpunkt der Erde. Das Motiv der Bibliothek, in der die Geschichten der Kinder aufbewahrt werden, könnte in Jorge Luis Borges Erzählung „Die Bibliothek von Babel“ einen Vorläufer haben. Die skurrilen Gestalten der Caveraner kann sich gut vorstellen, wer Alice schon einmal ins Wunderland begleitet hat (....). Das alles steckt in Brigitte Schärs grossartigem Buch, das zum Innersten führt, was Kinderliteratur überhaupt zu bieten hat: zum Mittelpunkt der Phantasie.“

Ostthüringische Zeitung

„In zahlreichen Unterkapitel gegliedert, schlägt die Handlung immer wieder spannende Haken, um erneut in überraschende Übereinstimmungen zusammenzulaufen. Durch die Einführung neuer Kreaturen, das ständige Aufblitzen von Gefahren und das Spiel mit unbekannten Räumen, die wie in konzentrischen Kreisen die Protagonistin umgeben, bleibt die Aufmerksamkeit bis zum Schluss erhalten. Ein sehr empfehlenswertes Fantasyabenteuer für LeserInnen ab 9 Jahren.“

Bibliotheks Nachrichten

„Hals über Kopf stürzt Brigitte Schär sich und ihre Protagonistin Lena ins Abenteuer, in welchem - streng nach Vorbild - nicht die Angst, sondern das Staunen die Hauptrolle spielt. (...) Und weiter gehts, hinein ins Innerste der Welt, bzw ins Innerste der Vorstellung von der Welt, und hinein auch in die kinderliterarische Vergangenheit (und die philosophische Grundschule). (....) Wer sich einfach treiben lässt, für den kann „Die Entführung der Welt“ zu einer ganz erstaunlichen und auch sinnlichen Reise in wunderbar abgelegene Gegenden der Phantasie werden.“
Neue Zürcher Zeitung


„Lenas faszinierendster Moment in der Höhlenwelt ist ist die Entdeckung der Erdkugel; klar, dass sie alles daransetzt, aufzuklären, wie die Welt an diesen dunklen Ort entführt werden konnte. Eine zauberhafte Geschichte über kindliche Kraft und Neugier auf das riesengrosse Universum, das sich hinter den sichtbaren Dingen verbirgt.“
Facts

 

 

Eine Reise mit unbekanntem Ziel
Das Buch von Brigitte Schär "Die Entführung der Welt" entzieht sich jeder Einordnung in gängige Schubladen. Selbst die Handlung des Romans kann auf mehr als nur einer Ebene gelesen werden.

In erster Linie ist es die Geschichte von Lena, einem jungen, sehr neugierigen Mädchen. Draußen vor der Stadt steht ein verschlossener Turm und Lena, die am liebsten als Forscherin unterwegs ist, möchte unbedingt das Turminnere erkunden. Und eines Tages gelangt sie durch eine dunkle Kaverne hinein. Sie findet sich wieder in einem Labyrinth höhlenartiger Gänge, trifft nie gesehene Giganten und die unbekannten Caravaner, zugegeben recht seltsame Höhlenbewohner. "Wir Caravaner, Bewohnerinnen und Bewohner der Höhlenwelt, haben stets dafür gesorgt, dass den Menschen die Geschichten nie ausgingen und auch nicht die Träume."

Lena erforscht die neue Umgebung sechs Tage lang. Sie schreibt eigene Geschichten auf, in denen sie ihre Erlebnisse verarbeitet. Und diese Erzählungen sind für sich genommen eine weitere Ebene des Romans, denn in ihnen wird die persönliche Entwicklung von Lena beschrieben, wie sie beispielsweise Teil ihrer eigenen Familie ist und auf eine lange Reihe von Vorfahren zurückblicken kann.Die dritte Lesart bezieht sich darauf, dass die unbekannte Welt des Turms für eine Reise ins eigene Innere steht, das es für jeden Menschen zu erforschen gilt. Hier sind unheimliche Elemente ebenso vorhanden, wie die ungeheure Kraft der Fantasie.Auf welche Weise dieses außergewöhnliche Buch, das den vorgegebenen Rahmen der Kinder- und Jugendbücher sprengt, jeder liest, das gilt es herauszufinden – eine abwechslungsreiche (?) - Aufgabe. © manuela haselberger

Bookinist.de

Im Web

 

Leserinnen befragt, was sie für Bücher mit mit weiblichen Hauptfiguren kenne und lieben:

"Oh, und natürlich "Die Entführung der Welt" von Brigitte Schär, welches als Kind mein absolutes Lieblingsbuch war. Sehr sehr empfehlenswert

Goodreads

Im Web

 

 


Im ersten Moment glaubt man als Leser, man sei in eine moderne Version des Märchens Dornröschen geraten. Lena zieht es magisch zum alten verschlossenen Turm, dort wird sie auf ein Mütterchen treffen, das emsig Flachs spinnt und dann wird sich der Fluch erfüllen, der an Lenas Wiege gesprochen wurde. Aber nein! Die Entführung der Welt ist trotz des Anfangs nicht nur anders als Grimms Märchen, sondern unterscheidet sich auch völlig von den meisten phantastischen Geschichten, die auf dem Kinderbuchmarkt zu finden sind.
Das Buch handelt von den Caravanern, die darunter leiden, daß die Menschen ihre Geschichten und Träume nicht mehr brauchen. Es erzählt von Giganten, die unbedingt Krieg führen wollen und es geht natürlich um Lena, die lernt, ihre Phantasie zu nutzen, um sich selbst und die Welt besser zu verstehen. Auch die kleine Lena ist ein ganz besonderes Mädchen: wissensdurstig, unternehmungslustig, intelligent und beherzt, also mit keinen anderen "magischen" Kräften ausgestattet als ihrem gesunden Menschenverstand und ihrer emotionalen Stärke, meistert sie alle Herausforderungen der geheimnisvollen Höhlenwelt.
Brigitte Schär erzählt von der Welt der Phantasie und der Geschichten, ohne die es in der Menschenwelt keine Bücher geben würde, zu der Erwachsene aber keinen Zutritt haben und immer weniger Kinder Zugang finden. Bücher wie Die Entführung der Welt sorgen dafür, daß Kinder die verborgenen Eingänge dieser Welt wieder entdecken.

Bibliotheka Phantastika
Im Web

 

 




Das Haus auf dem Hügel



„Darstellung kleinkindlicher Entwicklungsprozesse? Die Märchen würden entsprechende „psychologische“ Deutungen nicht scheuen und sind doch etwas ganz anderes: Texte von seltener literarischer Qualität, die souverän anknüpfen an Märchentraditionen, deren sprachliche Öknomie, Bildhaftigkeit, Musikalität jedoch unverkennbar von heute datieren.
(...) Ein Buchganzes von überzeugender Erzählkraft.“
NZZ

 

 

Anna Katharina Ulrich

NZZ, 23.9. 99

 

 

 

 

 

Tage- Anzeiger Reinhard Stumm, 28. Januar 2000

 

 

 

 

Tausend und 1 Buch, 1/99 Grenzenlos


„Was so beiläufig beginnt, entwickelt schnell eine Dynamik, die wie ein Sturm die Gefühlswelten von Kindern wie Erwachsenen aufwirbelt.“
Kölnische Rundschau

„Dreizehn märchenhafte Geschichten, die mit den immer gleichen Sätzen beginnen. Sie erzählen immer dasselbe, vom Wachsen und vom Grosswerden, vom Behalten und vom Loslassen, von Selbstbehauptung und Verantwortung. Die Autorin bekam 1993 schon einmal (für “Das geht doch nicht!“) den Schweizer Jugendbuchpreis. Für dieses Buch hätte sie den zwei verdient.“
Tages-Anzeiger

„Brigitte Schärs Märchen sind hintergründig, vielschichtig und geheimnisvoll, sie laden zum Immerwiederlesen ein...Jacky Gleich hat dazu kongeniale Bilder gemalt. Magische Bilder, stimmige Begleiter der Erzählungen.“
Süddeutsche Zeitung

„Es gibt nicht viele Bücher, in denen Erzählungen und Bilder derart gut zusammenklingen und doch ihre Eigenheit bewahren. So ist ein ausgesprochen schönes Buch entstanden, das mit seinen Bildern zum Lesen auffordert und dessen Geschichten ausserdem dazu anregen, diese Bilder genau zu betrachten.“
Die Welt

 

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Das geht doch nicht!



„Und die Spannung beim Lesen und Gucken prickelt und kitzelt wie die Kohlesäure aus einer durchgeschüttelten Mineralwasserflasche. Wann geschieht das schon, dass man in Bilderbüchern den zutiefst poetischen Vortrag eines im Grunde herzensguten Vaters bis zum buchstäblich letzten Augenblick auskosten will? Und gleichzeitig darauf fiebert, zu erfahren, was denn dieses im Grunde allerliebste anarchistische Töchterchen im Wohnzimmer verzapft? - Wenn es denn vergnügliche Kinderbücher gegen Bescherungsfirlefanz und Anstandsterror gibt: dieses Büchlein gehört unbedingt dazu.“
Die Zeit

„Das geht doch nicht!“ von Brigitte Schär ist ein einziger Stossseufzer - und es ist garantiert das komischste, witzigste und liebenswerteste Kinderbuch des Jahres.“
Kölner Stadtanzeiger

 

"Bereits mit ihren beiden Bänden "Das geht doch nicht" und Monsterbesuch" hat Brigitte Schär zwei hinreissende Beispiele dafür geliefert, dass sie als Auitorin den Ton beherrscht, der die Kinderseelen in Schwingung versetzt."

Kölnische Rundschau



 

 

 

 

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Monsterbesuch!



„Eine warmherzige, skurrile Geschichte zum Thema Toleranz.“
Süddeutsche Zeitung

„Geballte Kraft!
NZZ

„Brigitte Schärs Geschichte erzählt humorvoll und mit Sachkenntnis vom angemessenen Umgang mit „Monster-Besuch“, und Jacky Gleich illustriert das schön und so, dass die Nackenhaare sich zärtlich sträuben.“
Tages-Anzeiger

„So, wie sich Text und Bild ineinander verweben, wird das Durchblättern des Bandes zu einem Abenteuer an sich, spielerisch und einladend auf ganz unverbrauchte Weise. Mit leicht geführtem Strich versteht es Jacky Gleich, die Wärme der Geschichte ins Bild zu übertragen.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Eine humorvolle Geschichte, die ebenso als Persiflage auf „gute Erziehung“ wie als Parabel über den Umgang mit Fremden gelten kann... eine warmherzige, skurrile Geschichte zum Thema Toleranz - ein schön gestaltetes Kinderbuch dazu."“Süddeutsche Zeitung

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Die blinde Fee

 



„Brigitte Schär hat diese Geschichte als Kunstmärchen voller Anspielungen und Symbolik verfasst, in dem sich alles um die grosse, alles verändernde Kraft des Selbstvertrauens dreht. Inszeniert in den magischen, sensiblen Traumbildern von Julia Gukowa, ist ein wunderschönes Seelen-Bilderbuch entstanden.“
Jugendliteratur und Medien

 

 

 

 

Der Landbote 30.1.99

 

 

 

Kindergarten heute

Nr. 5, 99

 

 

 



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Das Schubladenkind

 



„Brigitte Schär erzählt lauter unglaubliche Dinge glaubhaft. Manche Figuren lassen an Andersens sprechendes Küchengerät denken, manche Realitätssprünge an Franz Hohlers surrealistisch durchbrochene Alltagsgeschichten. Sehr kinderbuchmässig ist ein in fast jeder Geschichte auffindbares Verhältnis zwischen Klein und Gross, das an das ungleiche Gleichgewicht zwischen Eltern und Kindern erinnert. (...)

Spannungen zwischen Trennung und Nähe sind in Brigitte Schärs Geschichten immer enthalten. Schärs Figuren suchen Selbstentfaltung. Überzeugend dabei ist, dass nicht moralisiert wird, dass Dynamik des „"Fort" und „"Da" ganz im Innern der wie aus einem Guss geschriebenen, ebenso einfachen wie kühnen Geschichten spielt.
NZZ

 

 

 

 

 



 

 

Schweizer Manager. Nr 6/88

 

 

Berner Jugendschriftenkommission

 

Basler Zeitung

 

 

Tages-Anzeiger

 

 

Das neue Buch /Buchprofile 2/1989 281

 

 

 

 

 

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CD Rundherum

 

 

„Weniger eine Spiel-CD-Rom als ein liebevoll gestaltetes, sparsam animiertes Bilderbuch. Die einzelnen Bücher haben jeweils einen eigenen Bereich, in dem sie von der Autorin erzählt werden. Wechselnde Bildausschnitte aus den Büchern begleiten die Erzählung. Auf der beiliegenden CD hat Brigitte Schär zusammen mit der Komponistin Manuela Keller ihre Geschichten musikalisch umgesetzt und singt mit Ausdruck und Engagement. Dabei wird sie von Kindern unterstützt. Witzige und charmante Unterhaltung, Und sicher eine passende Präsentationsform für Brigitte Schärs Geschichten.“
Bücherbär

„Die Songs sind ganz toll gesungen, die Geschichten und Bücher fangen richtig zu leben an.“
Biblio Hits

„Wer die fantasievollen Bücher Brigitte Schärs kennt, kann gleich mitfliegen, schnell einen Flugkurs machen oder wie Lena im Kinderroman „Die Entführung der Welt“ den Computer anschalten, die beigelegte CD-ROM einlegen und mit Raxas 531 auf Entdeckungsreisen gehen... gut festhalten!“
St.Galler Tagblatt

 

 

"Die erfolgreiche Zürcher (Kinderbuch-)Autorin Brigitte Schär ist bekannt für ihre eigenwilligen musikalischen Lesungen. Auf der CD «Es klopft an der Tür», dem Konzentrat eines gemeinsam mit der Pianistin Manuela Keller gestalteten längeren Soloprogramms für Kinder, merkt man der ausgebildeten Sängerin die Freude an der Sprache und am Musizieren so richtig an. Wer die fünf Kinderbücher «Monsterbesuch!», «Das geht doch nicht!», «Die blinde Fee», «Das Schubladenkind» und «Die Entführung der Welt», die mit je einem Song vertreten sind, nicht kennt, kann sich mit Hilfe der beiliegenden CD-ROM von Kathrin Hug schlau machen. In «Brigitte Schärs Kinderbuchland» kann man die verschiedenen Bilderbücher auf einem Wegweiser oder einer Landkarte anwählen und bekommt die jeweilige Geschichte erzählt, während die Bilder vorbeiziehen. Natürlich dürfen auch Spiele nicht fehlen: Wem gelingt es, mit 25 Mausklicks allen 20 Monstern die Hand zu schütteln? Wer alle Quizfragen richtig beantwortet, erfährt zum Schluss sogar, was das ungehorsame Mädchen am Heiligen Abend im Wohnzimmer treibt".

NZZ


 



Zu den Performance-Lesungen/Geschichten-Konzerten

 

 

"Manche sagen, sie sei die Nina Hagen der Kinderliteratur. Und wirklich platzt bei Brigitte Schär nicht nur das Temperament aus allen symbolischen Knopflöchern, sondern auch die Stimme. Die kann dann schon mal in so überraschenden Tonlagen quieken und quietschen, dass die Ohren Augen machen. Grosse staunende Kinderaugen. Pfeffer hat diese Frau, Exzentrik und Eigenwilligkeit, aber auch jede Menge Kreativität und Können. - Überhaupt, was für eine intensive Erzählerin sie ist: Sie vermag das Publikum in ihren Zauberbann zu ziehen. Da gibt es blitzschnelle Themen- und Stimmungswechsel. Traurigkeit lugt zwischen Aktionslust hervor. Tiefsinn zwischen anarchischer Blödelei."
Badische Zeitung

 

"Brigitte Schär ist eine unglaublich vielseitige Künstlerin. Sie liest, inszeniert, singt ihre Geschichten mit Charme und unvergleichlicher Lebendigkeit und zieht die Zuhörerschaft in ihren Bann, ähnlich einer orientalischen Märchenerzählerin." Zürichsee-Zeitung

"Brigitte Schär ist nicht nur Geschichtenerfinderin, sondern eine begnadete Erzählerin und Sängerin."

Berner Zeitung

"Die tolle Stimmung, die bei den Performances der Zürcher Kinderbuchautorin Brigitte Schär herrschte, hatte dem gesamten übrigen eher betulichen Anlass (Solothurner Literaturtage, Anm. der Red.) äusserst gut getan. Brigitte Schär versteht es, ihr Publikum abzuholen zu phantastischen Reisen. Ihre Inszenierung ist perfekt, und die musikalischen Einlagen sind mehr als blosses Entertainement..."
Jugendliteratur

"Doch wie feiert sich das Buch? In unserem Falle durch die Bücherfrau Brigitte Schär, die mit Manuela Keller und Karin Frei ein ganz besonders originelles Programm mit Dichtung , Musik und Farbprojektionen und somit ein eigentliches kleines Gesamtkunstwerk zur Aufführung brachte."

Wettswiler Anzeiger

"In jüngster Zeit sucht die Autorin die auch Sängerin ist, eine ungewöhnliche Verbindung mit der eigenen Literatur, wie sie den Besuchern am Schluss der Autorenlesung eindrucksvoll demonstrierte. Schär trug einen Ausschnitt aus ihrer Sammlung von „kurzen Kurzgeschichten“ vor, wie die vom „Roll“ und vom „Ruh“ und gab dazwischen kurze Gesangseinlagen zum Besten. Dies äusserte sich mal in melodischen, mal trällernden, mal äusserst bizarren Ton- und Klangfolgen, die auf die erstaunten Lesungsbesucher niedergingen. So endete denn auch diese Autorenlesung mit einer stimmgewaltigen Klangeskapade und einer abschliessenden Kurzgeschichte, des „Roll und Ruh Zwölfteilers“, was dann auch die Besucher zu anhaltendem Applaus animierte.“
Südkurier

„Und nun Brigitte Schär. Mittlerweile schreibt sie ein Buch nach dem anderen: Kinderbücher, die einen noch mit 80 kichern lassen, Storys für Erwachsene, skurril und lakonisch, dazu singt sie experimentellen Jazz und avantgardistische Lieder. Als ob das nicht genug wäre, hat sie es auch noch mit dem Theater....Als Finale brillante gab’s noch die unveröffentlichten Dialoge der Freundschaft zwischen „Roll und Ruh“, als wären sie dem psychologischen Handbuch der Alltagskommunikation entsprungen. Zur Abrundung präsentierte sich die Dichterin auf den Flügeln des Gesanges mit kleinen Liedern ohne Worte, für Kinder, zum Einschlafen, im Volksliedton der Klage wie der Freude, mit rasanten Gedichten und bühnenreifen Entsetzensschreien. Mag das Leben auch ernst sein, „zur Heiterkeit in der Kunst ist ein grosser Verstand unerlässlich“.
Schwäbische Zeitung

„Die „Schweizer Nacht“, zu der die Buchhandlung Reuffel eingeladen hatte, war eine Lesung, wie sie gelungener nicht hätte sein können. Das Zusammenspiel der Schweizer Autoren Franz Hohler und Brigitte Schär war das Erfolgsrezept für einen gelungenen Abend. (...) Schliesslich stellten die zwei Schriftsteller ihr musikalisches Können unter Beweis. Hohler am Cello und Schär mit ihrer jazzigen Stimme. (...) Eine Ballade, erst klassisch vorgetragen, fand anschliessend die Übersetzung ins Moderne und wurde zum Rap. (...) Ein überaus vergnüglicher Abend!“
Rhein-Zeitung

 

 

Nach anfänglichem Staunen über ihre spezielle, skurrile aber herrvorragende Darbietung, fanden wir gefallen daran. Es war eine lebendige, energiereiche Darbietung, die unsere Erwartungen in allen Ebenen übertraf.
Wir danken herzlichst unserel Lehrer Herrn Jakob, der uns dazu bewogen hat, die Lieraturtage zu besuchen. Wie liessen uns von Brigitte Schär inspirieren, weitere Lesungen zu besuchen.

Rückmeldung von JUgendlichen nach dem Besuch einer multimedialen Lesungsveranstaltung von Brigitte Schär an den Solothurner Literaturtagen

 



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Zu Schulhauslesungen

 

March-Anzeiger, Ausserschwyz, 15. November 2016

 

 

Einsiedler-Anzeiger, 18. November 2016

 

 

 

  Nahe-Zeitung, Mai 2016

 

 

 

 

 

 

 

Rückmeldungen von der Lesereisewoche im Zugerland, November 2012.

Die Organisatorin schreibt:

"Alle Kommentare waren sehr positiv, ja begeistert!
Einige Beispiele: "Der Auftritt war gespickt mit Überraschungen und fesselte die Klasse von A bis Z. Die Lesung war voller Abwechslung mit Erfinden von Geschichten, Texten, Geschichten der Autorin aus ihren Büchern, Gesang sowie Bildern....Die Kinder waren immer angesprochen und hatten regen Kontakt mit der Autorin... Die Kinder haben danach mit grosser Begeisterung geschrieben. Einige wollten gar nicht mehr aufhören. Einzelne haben die gemeinsam erfundene Geschichte nach der Veranstaltung Wort-wörtlich aufgeschrieben." H.S., 2. Klasse, Baar
"Die Lesung war herrlich! Ein Feuerwerk - geballte Ladung!!!" J.S., 3./4. Klasse, Zug
"Das vorgestellte Werk "Adieu - Goodbye - auf Wiedersehen" war für eine 6. Klasse sehr stufengerecht und die Sch wurden in ihrer Erfahrungswelt abgeholt. Insbesondere bei den Liedern reagierten die Sch. mit Begeisterung und machten aktiv mit." D.S., 6. Klasse, Unterägeri
"Frau Schär ist eine spannende, kreative Person mit vielen Begabungen und Ideen. Diese Talente versteht sie sehr gut umzusetzen. Ihr Auftritt war packend, abwechslungsreich und kurzweilig." T.A., 5. Klasse, Baar
"Die Schüler und Schülerinnen waren sehr interessiert! Es wurde viel gelacht, aktiv mitgedacht und mitgemacht... Die Schü. wurden zum Geschichten erfinden und aufschreiben animiert." E.K., 2. Klasse, Zug
"In meiner Klasse habe ich einige verhaltensauffällige Schüler. Die Autorin hat es verstanden, mit visuellen, akustischen und didaktischen Stärken auch diese Kinder anzusprechen. Gebannt waren alle Schülerinnen und Schüler 90 Minuten lang aufmerksam dabei." C.W., 2. Klasse, Baar
Bei A.L., 4. Klasse, Zug, vergaben dir die Kinder folgende Punkte zwischen 1-10: 1 x 7, 1 x 8, 1 x 9, 6 x 9 1/2 und 7 x 10!"

 

 

"Die Autorin/Sängerin/Unterhalterin Brigitte Schär hat den Kontakt zu den Kindern sehr gut hergestellt. Die Aufmerksamkeit, Beteiligung etc. der SchülerInnen war ausgezeichnet. Der „Monsterbesuch! wurde zum Erlebnis. Solche Lesungen (von SchweizerInnen) in der Unterstufe sollten jährlich an allen Schulen durchgeführt werden. Die beste Lesung, die wir je hatten.“(schriftliche Rückmeldung von Lehrerinnen in Zürich

„Frau Schär ist eine sehr spontane, offene Frau. Vom ersten Moment an vermochte sie die SchülerInnen in ihren Bann zu ziehen. Sie bezog die Kinder geschickt ins phantasievolle Entdecken und Weiterspinnen ihrer Geschichten ein. Mit grossem Interesse und gespannt verfolgten die SchülerInnen die Lesung, beteiligten sich rege am Phantasieren und Weiterdenken und reagierten spontan auf die witzigen Einfälle der Autorin. Der Tipp in den Unterlagen des Pestalozzianums, mit den Geschichtenanfängen von „Das Haus auf dem Hügel“ zu arbeiten, wurde mit viel Erfolg aufgegriffen. Danke!
Sehr zufrieden, bitte unbedingt weitermachen!“
schriftliche Rückmeldung von LehrerInnen in Winterthur

„Abwechslungsreich, lebhaft, begeistert und begeisternd, humorvoll, rhythmisiert, motivierend gestaltet, prima Kontaktpunkte. Sehr grosses Interesse, SchülerInnen sind begeistert, gute Beteiligung, Reaktionen nur positiv.“
schriftliche Rückmeldung von LehrerInnen in Effrektikon

„Die Lesung war mit Vorlesen, Erzählen, Dias und Vorsingen sehr abwechslungsreich und stufengerecht. Mit Fragen, erzählen lassen und raten wurden die Kinder miteinbezogen. Die Kinder waren aufmerksam, interessiert, beteiligten sich aktiv und stellten Fragen. Besonders gefreut haben sie sich über die Gesangseinlagen.“
schriftliche Rückmeldung von LehrerInnen in Neuenkirch

Sie hat den Wechsel von Schweizerdeutsch zum Erzählen und Hochdeutsch zum Vorlesen richtig gespielt. Die Kinder waren fasziniert von der Stimme, dem Erzählfluss und den Bildern. Die Geschichten haben sie angesprochen und zum Mitdenken und Fantasieren angeregt.
schriftliche Rückmeldung von LehrerInnen in Weggis

 

Brigitte Schär hat ein ganz besonderes Talent, die Kinder in ihre Veranstaltung einzubeziehen. Besonders auch beim Entwickeln einer gemeinsamen Geschichte war dies beeindruckend erlebbar: Die Kinder lieferten der Autorin Stichworte, die den Fortgang der Geschichte beeinflussten. Blitzschnell konnte Brigitte Schär aber auch eine Idee eines Kindes zurückweisen, die den Fortgang der Handlung nicht dienlich gewesen wäre, ohne dass ein Kind dies empfunden hätte. Im Gegenteil, die Kinder konnten so miterleben und nachvollziehen, was eine Geschihcte braucht und was nicht.

Lehrerin aus St. Gallen

 

 

 

 

 

 

 

Feedback einer Lehrerin aus Fehrenbalm, dem Kanton Bern nach der Veranstaltung "Bücher zum Leben erwecken", Juni 2017, ein Kulturangebot von Brigitte Schär auf der Plattform kultur und schule der Erziehungsdirektion des Kantons Bern

 

Anzahl Schülerinnen und Schüler, die am Anlass teilgenommen haben: 22

Wie haben Sie das Kulturangebot für diesen Gutschein ausgewählt?
Ich habe unter den Kulturangeboten der Internetplattform Bildung und Kultur recherchiert und dort das passende Angebot gefunden.

Wie wichtig war Ihnen der Bezug zu den Lernzielen des Unterrichts?
Sehr wichtig.

Bemerkung: Das von mir gebuchte Kulturangebot war eine Belohnung für die Kinder für ihren tollen Lesefleiss im Zusammenhang mit einer gezielten Leseförderung.

Entsprach das Kulturangebot gesamthaft Ihren Erwartungen?
Ja, ich war begeistert.

Die künstlerische Qualität war…
begeisternd.

Die Schüler/innen waren vom Dargebotenen…
begeistert.

War das Kulturangebot stufengerecht?
Ja, genau richtig.

Bemerkung: Brigitte Schär hat es verstanden, die Kinder auf geniale Art mit einzubeziehen - die zwei Lektionen vergingen wie im Flug.

Die Zusammenarbeit und die Aufgabenteilung mit den Kulturschaffenden war…
problemlos.

Aufgewendete Zeit für die Vor-/Nachbereitung
Zwei bis drei Lektionen.

Bemerkung: Wir werden vor allem für die Nachbereitung mit viel Freude noch Zeit einsetzen - der Anlass hat unsere Fantasie so richtig angeregt.

 

 

 

 

 

Zur Workshop-Arbeit

 

 

 

Meine Schülerinnen und Schüler haben am Tag nach dem grossartigen Workshop von Brigitte Schär mit meiner 3. Klasse ihr Feedback abgegeben - es ist sehr positiv ausgefallen! (siehe Foto)
Wir sind fleissig am überarbeiten und abschreiben der Geschichten. Die Kinder schreiben sie auf dem iPad und haben viel Freude daran. Jedesmal wenn wir die Stunde beginnen lese ich ihnen einen Brigitte Schär Spatz&Schwein GeschichtenKlappbögen vor - sie lieben die lustigen Texte.

 

Rückmeldung einer Lehrerin 3. Klasse aus dem Kantin Zürich

 

 

 

Feedbackformular einer Lehrerin (3. Klasse Primar aus Zürich, Januar 2016) an die Organisation nach einem Workhopmorgen zu "Spatz und Schwein"

 

1. Wie beurteilen Sie die Veranstaltung?
sehr gut

2. Was hat Ihnen besonders gut gefallen?
Die spontane und herzliche Art wie Frau Schär auf die Kinder eingegangen ist

3. Was hat Ihnen nicht gefallen?
nichts

4. Wie reagierten die Schüler und Schülerinnen?
sehr gut

5. Was fanden die Schüler und Schülerinnen am besten?
Dass sie so tolle Geschichten schreiben konnten und anschliessend vortragen durften.

6. Was hat den Schülern und Schülerinnen am wenigsten gefallen?
Sie fanden den ganzen Morgen sehr toll.

7. Wie haben Sie die Klasse auf die Veranstaltung vorbereitet?
keine Vorbereitung
War mit Frau Schär so abgemacht.

8. Welche Materialien zur Vor- und Nachbereit hätten Sie gewünscht?
Ist alles von Frau Schär vorhanden was ich zur Fertigstellung der Geschichten von Spatz und Schwein brauche.

9. War die Veranstaltung stufengerecht?
Ja!

11. Wurden Ihre Erwartungen erfüllt?
Vollauf!

 

 

Feedback eines Lehrers (1. Klasse Sek B, Opfikon) an die Organisation zum Workshopmorgen mir Brigitte Schär zu Sprachspiele

 

1. Wie beurteilen Sie die Veranstaltung?
sehr gut

2. Was hat Ihnen besonders gut gefallen?
Dass die Klasse selbst über einen grossen Zeitraum sehr aktiv und selbsttätig war und die hergestellten Produkte sehr schön und wertvoll wurden.

3. Was hat Ihnen nicht gefallen?
-

4. Wie reagierten die Schüler und Schülerinnen?
sehr gut

5. Was fanden die Schüler und Schülerinnen am besten?
Die Präsentation ihre Produkte

6. Was hat den Schülern und Schülerinnen am wenigsten gefallen?
---

7. Wie haben Sie die Klasse auf die Veranstaltung vorbereitet?
keine Vorbereitung

8. Welche Materialien zur Vor- und Nachbereit hätten Sie gewünscht?
Für die Arbeit von Frau Schaer braucht es keine Vorbereitung.

9. War die Veranstaltung stufengerecht?
Ja

10. Nach welchen Kriterien haben Sie die Veranstaltung ausgesucht?
Ich hatte für frühere Klassen schon etliche Autorenlesungen organisiert, nun wollte ich einmal, dass die Klasse selber aktiv unter Anleitung schreiben darf/muss.

11. Wurden Ihre Erwartungen erfüllt?
Absolut.

12. Die Ausschreibung war
ansprechend

13. Wie wurden Sie auf dieses Angebot aufmerksam?
Newsletter

 

 

 

 

 

 

 

 



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CD „Vocal Flight to Beirut“

„erfreulicher Klangmix“

Schweizer Familie

„Die Zürcher Stimmakrobatin Brigitte Schär („Eisgesänge“) hat in Beirut ein facettenreiches Debütalbum eingespielt.“ Annabelle

„Brigitte Schär ist vielseitig: Seit Jahren arbeitet sie im Bereich der freien und improvisierten Musik und im Jazz, aber auch im Pop und im Chanson. Mit ihrer ersten Veröffentlichung unter eigenem Namen bringt sie nun alles unter einen Hut. Ihr Stimmflug entpuppt sich als tiefschürfendes, spannendes und ausgesprochen vielseitiges Werk.“
Music Scene

„Primär ist es eine CD, auf der das Duo Schär/Raymakers seine musikalischen Möglichkeiten auslotet - und trotzdem nie an die Grenzen gelangt. Brigitte Schär schafft mit ihrer Stimme Wandlungen, die es beim ersten Anhören unglaublich erscheinen lassen, dass immer die gleiche Sängerin am Werk ist.“
DAZ

Ein spannendes, souverän tiefschürfendes Werk zwischen Jazz, Vokalimprovisation, Ethno, Chanson und Pop.
Swiss Music Info

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Zu den Konzerten

„The singers voice (Brigitte Schär’s) is of the Suprano category, with magnificent technical capability in using der Valseto method of singing (Koloratur Suprano). Brigitte Schär has an expressive, soft and euphonic voice. She immitated beautifully some nature sounds in a vast sound space. She showed extreme confidence, specially when she improvised before the huge audiance.“
Al Sudan Al Hadeeth, Cultural Bulletin

„Im Gesamteindruck perlten Finessen klanglicher Kreativität ausdrucksstark und subtil zugleich. Zu diesen einzelnen Perlen gehörten nicht zuletzt Brigitte Schärs vokale Ausbrüche zwischen Urschrei und Koloratursopran.“
Berner Zeitung zum Jazz-Festival Willisau

„Leidend, schluchzend, dann wieder himmelhoch jauchzend, selbstsicher rezitierend oder augenzwinkernd dozierend lotete Brigitte Schär die breiten Möglichkeiten ihrer Stimme aus.“
zum Konzert über Barocklyrik mit der Pianistin Ruth Bieri im Jazz-Club Moods, Zürich

Tages-Anzeiger

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